Hauptinhalt

Ausschüsse

Der Landespersonalausschuss hat, aufgrund § 22 Sächsische Laufbahnordnung i. V. m. der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die modulare Qualifizierung von Beamten der Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene für Ämter der Besoldungsgruppe A 14 der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung (VWV A14-Qualifizierung), die Abnahme der mündlichen Prüfungsleistungen vorzunehmen. Mit der am 7. April 2016 durch den Landespersonalausschuss beschlossenen Verfahrensordnung über die Abnahme mündlicher Prüfungsleistungen zum Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der Qualifizierung von Beamten der Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene für Ämter der Besoldungsgruppe A 14 wurde das Verfahren der Prüfung festgelegt und ein Unterausschussausschuss am 9. Juni 2016 eingerichtet. Die Verfahrensordnung wurde am 8. März 2018 neugefasst (SächsABl. 2018 Nr. 18, S. 587).

Der Untersuchungsausschuss besteht aus drei ordentlichen und stellvertretenden Mitgliedern des Landespersonalausschusses. Der Unterausschuss führt mit dem Beamten, der zur Quailifizierung ansteht und dessen Unterlagen von seiner obersten Dienstbehörde vorgelegt wurden, ein Prüfungsgespräch. Im Ergebnis des Gespräches unterbreitet der Unterausschuss dem Landespersonalausschuss einen Vorschlag, ob das Prüfungsgespräch als bestanden oder nicht bestanden zu bewerten ist. Der Landespersonalausschuss entscheidet dann in der darauffolgenden Sitzung über den Vorschlag.

Dem Unterausschuss sind bis spätestens vier Wochen vor dem Termin der Prüfungsgespräche durch die oberste Dienstbehörde folgende Unterlagen vorzulegen:

  • ein vollständig ausgefüllter LPA-Antrag mit Unterschrift der obersten Dienstbehörde
  • die vollständige Personalakte
  • alle Nachweise für die Teilnahme an den einzelnen Modulen in Kopie
  • die Feststellung des erfolgreichen Ablegens der Leistungsnachweise (Schriftliche Aufsichtsarbeiten in den Modulen F1 und F3) in Kopie und
  • die Abschlussbescheinigung über das erfolgreiche Absolvieren der modularen Qualifikation in Kopie.       

Der Unterausschuss kann weitere Unterlagen fordern.

Nach Prüfung der Unterlagen führt der Unterausschuss mit dem Beamten ein Prüfungsgespräch, geliedert in einen Sachvortrag und einem Gruppengespräch.

Im Ergebnis dieses Gespräches unterbreitet der Ausschuss dem Landespersonalausschuss einen Vorschlag. Über diesen Vorschlag berät der Landespersonalausschuss dann in der darauffolgenden Sitzung.
 

Zusammensetzung des Unterausschusses

über die Abnahme mündlicher Prüfungsleistungen zum Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der Qualifizierung von Beamten der Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene für Ämter der Besoldungsgruppe A14 der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung

gemäß § 1 Abs. 2, 3 der Verfahrensordnung über die Abnahme mündlicher Prüfungsleistungen zum Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der Qualifizierung von Beamten der Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene für Ämter der Besoldungsgruppe A14 der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung vom 8. März 2018 (SächsABl. 2018 Nr. 18, S. 587).

Der Landespersonalausschuss hat in seiner Sitzung 03/2018 am 6. September 2018 folgende Mitglieder des Unterausschusses und deren Stellvertreter bestellt:

Mitglied Stellvertretendes Mitglied
Vorsitzender, Herr Dr. Wagner Herr Schröder
Stellvertretender Vorsitzender, Herr Huntemann Herr Wendsche
Herr Sittel Herr Oehler

Eine zwingende Vertretungsreihenfolge der Stellvertreter im Unterausschuss besteht nicht. Im Einzelfall kann der Unterausschuss ein oder zwei Beamte beiziehen. Diese sollen einer einschlägigen Fachverwaltung angehören und die Befähigung für die vom Bewerber angestrebte Laufbahn besitzen.

Prüfungsgespräche 2019

Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben..

Vorschriftentext

Das Verfahren wird derzeit überarbeitet.

    Hinweis: Bei anderen Bewerbern muss vor der Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe die Befähigung für die Laufbahn, in der sie verwendet werden sollen, durch den Landespersonalausschuss festgestellt werden. Die Befähigung wird u. a. durch Lebens- und Berufserfahrung innerhalb oder außerhalb des öffentlichen Dienstes erworben.

    Rechtsgrundlagen

    zurück zum Seitenanfang